Hier liegt Gründergeist
in der Luft

Das  Entwicklungsareal am westlichen Neckarufer ist von besonderer Bedeutung für die Wirtschaftsgeschichte Nürtingens. Hier begannen Carl Albert und Emilie Greiner im Jahr 1868 mit der Herstellung von Flaschenkorken. Damit legten sie den Grundstein für eine lange Erfolgsgeschichte – zunächst auf der Basis von Korkprodukten, später in der Kunststoff- und Schaumstoffindustrie.Mehr als 150 Jahre danach ist die Greiner AG ein global aufgestelltes Familienunternehmen mit 140 Standorten weltweit. Der Hauptsitz befindet sich inzwischen in Kremsmünster, doch auf dem Areal des WERK 1 ist der Gründergeist immer noch spürbar. Inzwischen hat die Eigentümerfamilie damit begonnen, dieses behutsam und sukzessive zu entwickeln. Durch die moderne und offene Gestaltung im Inneren und nach außen entsteht ein einladender Campus, der eine hohe Arbeits- und Lebensqualität verspricht. Damit wandelt sich das Gelände allmählich vom klassischen Industriestandort zum attraktiven, zeitgemäßen Quartier für innovative Unternehmen.  

Wir schaffen Zukunftsräume

Damals wie heute ist das Greiner Areal ein Ort, an dem innovative Ideen Räume finden. Von modernen Workspaces, über flexible Kombi-Einheiten aus multifunktionalen Flächen und Büros bis hin zur Produktions- und Lagerhalle: Hier entsteht ein Mietangebot, das vielfältige Nutzungsmöglichkeiten eröffnet. 

GRÜNDERGEIST MIETEN

MITTEN IM LEBEN UND NAH BEI DEN MENSCHEN ​

Zukünftig kann man schon bei der Anfahrt das WERK 1 an seinem markantesten Gebäudeteil erkennen. Der auf dem Dach thronende gläserne Aussichtspavillon wird einenunübersehbaren architektonischen Akzent setzen und einen imposanten Rundblick in die Umgebung bieten. Von hier oben aus liegen die Lagevorteile des Areals direkt vor Augen. Der Blick geht zunächst über den Neckar zu den Dächern der Altstadt, die nur einen kurzen Fußweg über die Stadtbrücke entfernt ist. Noch näher verläuft die B 313, auf der man nach links nach 7 km zur Auffahrt auf die A 8 Stuttgart – München gelangt. Nach rechts geht es in Richtung Reutlingen und Tübingen. Im Norden blickt man direkt auf den Stadtpark mit Hallen- und Freibad, im Westen schließt sich ein Wohngebiet an. So funktional gemischt wie die Umgebung ist auch das WERK 1 selbst. Neben Produktionsbetrieben hat zum Beispiel die Arbeitsagentur ein renoviertes Gebäude bezogen. Auch der Kunstverein ist mit Ausstellungen und Veranstaltungen hier präsent. 

Bild: Google

Anfahrt

Sie erreichen das WERK 1
über die A8 von München/Stuttgart kommend,
Ausfahrt Wendlingen,
B 313 Richtung Nürtingen. 

WERK 1
Greiner Areal
Galgenbergstraße 9
72622 Nürtingen

Die Idee mit dem Kork

Es war ein Montag, als der Gründergeist in die Nürtinger Neckarstraße einzog. Am 7. September 1868 eröffnete Carl Albert Greiner mit seiner Frau Emilie ihr Kolonial- und Eisenwarengeschäft, in dem es so ziemlich alles gab: Gewürze und Delikatessen, Zigarren, Farben, Möbelbeschläge, Nägel – und ab 1872 auch Sodawasser aus eigener Herstellung. Die Flaschen verschloss Carl Albert mit einem Holzspund, für den er ein Patent erhalten hatte. Doch er war selbst nicht recht zufrieden damit und stieg bald auf Korkstopfen um. Im Nachhinein wissen wir: Damit startete die Gründerphase im WERK 1.

Die Nachfrage steigt

Die Stopfen musste er mühsam aus Korkplatten herausschneiden. Keine Arbeit für einen ungeduldigen Schwaben, der seine Zeit lieber nutzte, um eine Korkschneidemaschine zu konstruieren und zum Patent anzumelden. Auf der Weltausstellung in Paris kaufte er dann ein Modell, das ihm eine industrielle Fertigung ermöglichte. Das war dringend nötig. Denn in Württemberg gab es außer seinen Sodaflaschen noch unzählige Bier-, Most-, Wein-, Likör- und Medizinflaschen, die verschlossen werden mussten. Die Nachfrage nach seinen maschinengefertigten Korkstopfen wuchs ständig. Bald brauchte er eine zweite Maschine. Und eine dritte. Und eine vierte…

Der Erfolg und
das Areal wachsen

Irgendwann war er kein Händler mehr, sondern Korkfabrikant. Doch eines ärgerte seine schwäbische Fabrikantenseele: Seine Maschinen produzierten eine Menge Abfall. Um auch diesen sinnvoll zu verarbeiten, stellte er aus dem Granulat einen Feueranzünder her, den halb Europa kaufte. Das war sein nächstes Patent. Nebenbei erwarb er nach und nach die Nachbargrundstücke seiner Fabrik. Es entstand ein 34.000 m² großes Areal: Das heutige WERK 1.

Innovation made in Nürtingen

Mit dem Eintritt seiner Söhne in die Firma wurde das Unternehmen international. Adolf Julius Greiner ging nach Spanien, stellte den Korknachschub sicher und produzierte direkt an der Quelle. Hermann Albert Greiner gründete in Österreich ein Zweigwerk. Reinhold Wilhelm Greiner war viel unterwegs und erschloss neue Absatzmärkte auf der ganzen Welt, von Russland über Ägypten bis Amerika. Auch den folgenden Generationen gingen die Ideen nicht aus, die Liste der Produkte und Patente wuchs. Außer Kork kamen bald auch Kunststoffe zum Einsatz. In Nürtingen nahmen damit viele neue innovative Produkte ihren Anfang, von Motordichtungen über Schaumstoffteile bis zu Petrischalen. Die Zentrale des global agierenden Unternehmens wurde nach Österreich verlegt. Der Standort Nürtingen bleibt aber, was er schon immer war: Das WERK 1.

10.745 Mitarbeiter
140 Standorte

(Stand 12/2019)

DAS WERK 1 IST STANDORT DES HIGHTECH SUMMIT 2020

Am 1. Oktober finden der Technologiekongress und die Preisverleihung des Hightech Awards CyberOne in Form eines hybriden Events in Baden-Württemberg und online statt.

Das diesjährige Thema “Turning Data into Business” trifft den Nerv der Zeit. Top Speaker aus Industrie und Wirtschaft, Startups und Branchenpartner stellen Use Cases, Innovationsprojekte oder Ihre eigene Growth-Story vor und geben tiefen Einblick in den Umgang und die Gewinnung von Daten im Hinblick auf die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

datenbasierte Wertschöpfung in der Produktion

Am Standort Nürtingen dreht sich alles um datenbasierte Wertschöpfung in der Produktion. Vor Ort treffen Start-ups auf Investoren, Corporates bzw. Entscheider, Innovationsmanager und Business Development Manager. Die Kombination aus Lernen, Vernetzen und Austauschen bietet eine einmalige Möglichkeit von dem großen Netzwerk bwcons zu profitieren.

Die Veranstaltung wird unter Einhaltung der Covid-19-Hygienevorgaben im Obergeschoss der großen Produktions- und Lagerhalle stattfinden. Zur Anmeldung für eine Teilnahme vor Ort oder am Livestream gelangen Sie hier: